Sonntag, 12. Oktober 2014

Kastanien-Baumscheiben-Männchen

Hey!

Hier noch eine herbstliche Idee aus dem Vorgarten. Habe solche Männchen schon mehrfach mit Anleitungen gesehen. Oft werden sie noch mit Blättern oder ähnlichem verziert. Aber mir gefällt die "pure" Variante am besten.
Sie sind schon vier Jahre alt, aber im Grunde bedarf es auch keiner Fotoanleitung: 2 Baumscheiben aufeinander kleben, Kastanien als Hände und Füße dran machen, Eichenhütchen als Nase ankleben und mit Stiften das Gesicht erstellen - Fertig!


Ach und hier habe ich noch eine näckische Last-Minute-Verpackung für ein E-Book :-)


So, für heute reicht das wohl. Will euch ja auch nicht überfluten.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,
Bommeleis

Eierpflaumen-Gelee

Hey!

Als noch Pflaumen-Einhol-Zeit war, konnten auch meine Eltern ihren Baum abernten. Irgendwie komische Früchtchen: hält man sie neben Zwetschen, meint man es sind Pflaumen und hält man sie neben Pflaumen meint man, es sind Zwetschen. Schauen dazu noch etwas eirig aus, sodass wir sie Eierpflaumen nennen.
Dieses Jahr durfte ich einen ganzen Teil  mitnehmen. Habe sie dann in meinen Dampf-Entsafter geschmissen. Ich liebe dieses Teil. Finde es klasse, wie einfach das geht und sauber ist es auch noch.

Naja habe den Saft dann mit Gelierzucker 2:1 nach Pakungsanweisung weiter verarbeitet. Lecker!

Als Tüpfelchen auf dem i habe ich dann noch die Etiketten mit Hilfe des PCs erstellt (auch davon bin ich ein Fan - die Bögen kosten kaum was und es sieht viel besser aus, als wenn man es schnell mit einem Kulli beschriftet). Die Häubchen kann man ja auch nähen, aber dazu hatte ich gerade keine Zeit. Ein Küchengummi und eine viertel Serviette haben aber auf dem ersten Blick den gleichen Effekt. Finde es sogar eigentlich praktischer. Wenn es vollschmiert, kann man es sehr leicht ersetzen.



Wer aufgepasst hat: Die Idee mit den Etiketten und den Servietten gab es auch schon bei der selbstgemachten Schokocreme. :-)

Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,
Bommeleis

Babysafe-Decke

Hey!

Den Anfang macht gleich wieder etwas für den Nachwuchs ;-)

Bislang habe ich Anleitungen für diese Babysafe-Decken nur auf englisch oder niederländisch gefunden. Jetzt mache ich mal eine auf deutsch. Vorab sei noch gesagt: Die Decken dürfen die Sicherheit des Kindes natürlich nicht gefährden. Das Anschnallen muss ohne Probleme möglich sein und ebenso auch das Abschnallen. Habe jetzt gesehen, dass solche Decken teils auch zum Kauf angeboten werden, womit ich mal davon ausgehe, dass sie als sicher befunden wurden. Trotzdem muss jede/r selbst wissen, ob er so eine Decke haben möchte. Ich selbst pucke das Kind während der Autofahrten nicht richtig ein, sondern lege die Decke nur locker drum herum, sodass sie nur zurück geschlagen werden muss. So verwendet finde ich sie praktisch, da sie bei milderem Wetter das Hineinprokeln in eine Jacke ersetzt.
Die Fotos sind noch mit Kuscheltier, da ich die Decke vor der Geburt fertig hatte ;-)

Man benötigt zwei Stoffquadrate mit einer Seitenlänge von 1 m. Ich habe zwei dünnere Fleece-Decken genommen, da es ja doch schon sehr kalt draußen sein kann.

Die Stoffquadrate werden zwei mal gefalten und in die Form, wie sie auf dem Foto zu sehen ist gebracht. (Durch das Falten wird es gleichmäßig)
Leider nicht per Foto: Man kann die Decken nach dem Zusammennähen und wenden diagonal falten und dann den oberen Bogen eines "Ohres" abschneiden. Die gerade Naht dann zur Kapuze zusammen nähen? War das verständlich? Ähm, naja, sonst gern bei mir melden.

Dann braucht man Öffnungen für die Gurte vom Babysafe. Die misst man am besten direkt am Objekt aus, damit die Abstände und Größen stimmen. Ich habe meine dann mit der Knopf-Näh-Funktion der Nähmaschine abgenäht.


So sollte das Ganze dann aussehen :-)

Die Decke wird dann einfach ums Kuscheltier ... äh... Kind geschlagen und fertig. (Hier sieht man oben am Kopf auch die angedeutete Kaputze)

Ich hoffe, die Idee gefällt euch!
Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,

Bommeleis

Freitag, 15. August 2014

Selbstgemachte Schokocreme

Hallo!

Statt mich wieder dafür zu entschuldigen, dass ich so lange gebraucht habe, komme ich heute einfach zum Thema :-)

Also, heute möchte ich euch eine selbstgemachte Schokocreme präsentieren. Wobei der Name eigentlich falsch ist, denn eigentlich müsste sie Kakao-Creme heißen.

Das ursprüngliche Rezept stammt von einer Verbraucherzentrale und wurde von meiner Mutter als Lesertipp in einer Zeitschrift entdeckt. Ich habe das Ganze dann etwas abgewandelt und zeige euch die Anleitung zu "meiner" Schoko-Creme:

Zutaten:
-100 g gemahlene Haselnüsse (oder ganze, wenn ihr sie selbst mahlt)
-1 Vanilleschote
-100 g Butter
-2 EL Kakaopulver
-1 EL Honig
Zunächst male ich 100g Haselnüsse. Ich mache das immer selbst, da man dann die Feinheit bestimmen kann und die restlichen Nüsse als ganze Nüsse ins Müsli wandern können.

Die gemahlenen Nüsse werden dann in einer Pfanne geröstet. Das macht ein tolles Aroma.

Das Mark einer Vanilleschote wird ausgekratzt und erst einmal zurück gehalten.

Denn zunächst müssen 100 g Butter geschmolzen und schaumig geschlagen werden (wobei es auch ohne das Aufschlagen funktioniert, hat dann nur eine andere Konsistenz - also besser aufschlagen).

Sieht komisch aus. Ist aber die Butter mit den Haselnüssen, 2 EL Kakaopulver, 1 EL Honig und das Vanillemark. Das wird jetzt ordentlich verrührt und in ein Glas gefüllt (sind ca. 250 g).

Hier ein Vergleich: im linken Glas war die Butter nicht schaumig im rechten schon. Auf die Etiketten bin ich sehr stolz. :-)  Statt eines Häupchens aus Stoff sind das zurecht geschnittene Servietten, die mit einem Gummiband gehalten werden (sehr praktisch, wenn das Marmeladenglas noch klebt von den ursprünglichen Etiketten, mit dem doofen Kleber, der sich nicht abwaschen lässt)
Das Ganze hat dann übrigens nur den Zucker vom Honig, da wirklich Kakaopulver verwendet wird und kein Schoko-Getränke-Pulver.
Man kann dann natürlich geschmacklich je nach Vorlieben abwandeln und variieren. Zu Weihnachten zum Beispiel eine Zimtnote oder noch zusätzlich (dann wieder mit mehr Zucker) Schokostreusel einrühren.
Die Schoko-Creme hält sich wegen der Butter im Kühlschrank übrigens zwei Wochen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Viele Grüße,
Bommeleis

Freitag, 25. Juli 2014

Hochzeit am Meer

Tut mir wirklich Leid!!!
Nein, der Blog ist nicht vergessen worden!
In der Zwischenzeit sind wir einigermaßen zu Hause angekommen und haben geheiratet. Nun kann ich die Zeit bis zum Baby noch ein wenig nutzen. Bislang habe ich aber hauptsächlich Sachen im und am Haus erledigt. Nichts, worüber man groß reden kann (Putzen und so tolle Sachen).
Zur Entschädigung fürs lange Warten möchte ich euch aber mit ein par Landschaftsfotos von unserer Hochzeit beglücken :-).



Wir hatten tolles Wetter, sodass so gut wie jeder Gast einen Sonnenbrand als Erinnerung mitnehmen konnte ;-) .
Die Standesbeamtin war sehr nett und hat eine sehr persönliche Rede zu unserer Kennenlerngeschichte gehalten.

Obwohl das ein oder andere nicht ganz nach Plan verlaufen ist, hatten wir einen tollen Tag. Haben sogar Apfelsaft gefunden, der sich farblich kaum vom Sekt unterscheidet ;-).

Nach 8 1/2 Jahren gehören wir nun also auch amtlich zusammen! :-)

Für interessierte: Geheiratet haben wir im Standesamt Laboe. Das unterste Foto ist dort vom Hundestrand (unser Wuff durfte sogar mit ins Standesamt). Das Wasser war toll, sodass wir mit den Füßen hinein konnten. Für Leute, die nicht gerade mit Festtagsklamotten dort herum stehen, ist es also auch toll zum Schwimmen dort.
Mittaggegessen haben wir vor Ort in einem Restaurant mit Terasse und Meerblick. Den Nachmittag und Abend haben wir dann auf der anderen Fördeseite verbracht (Schwedeneck, oder genauer: Stohl). Von dort sind die anderen beiden Fotos. Dort gibt es Klippen und Steine, aber auch Sand. Mehr Meer geht an einem Tag nicht :-) !
Wer noch Fragen hat, kann sich aber auch gerne melden.


Die Hochzeitstorte (3-stöckig) habe ich übrigens selbst gemacht. Die Buttercreme hat, dankenswerter Weise, meine Mama gemacht und auch die Verzierungen. Am Abend vor der Hochzeit war ich für nicht mehr wirklich viel zu gebrauchen.
Der obere Kuchen war ein Gleichgewichtsteig mit Zitrone und der unterste ein Gleichgewichtsteig mit Mandeln. Toll war aber vor allem das mittlere Stück. Ein "English Wedding Cake" mit irre vielen Rosinen und keinem Backpulver. Beim Backen bin ich fast wahnsinnig geworden, da er einfach nicht so richtig fest wurde (ohne Backpulver kann er das ja auch schlecht).
Nach einer Tradition hebt man ein Stück von diesem Kuchen auf (ohne Buttercreme könnte er sich ein Jahr halten) und der wird dann zur Taufe des ersten Kindes gegessen. Ok, bei uns dauert es bis zum Kind ja nicht mehr sooo lange. Aber bis dahin haben wir etwas von dem Kuchen eingefroren. So konnte sogar die Buttercreme dran bleiben. Freuen uns nun darauf, wenn es wieder "English Wedding Cake" gibt. Der eine Opa und der eine Patenonkel auf jedenfall auch, denn die mochten den Kuchen gerade aufgrund der etwas tatschigen Konsistenz sehr gern. :-)


So, jetzt esse ich in Ruhe mein Eis fertig. Nächste Woche gibts dann auch wieder was Creatives.

Viele Grüße,
Bommeleis

Sonntag, 29. Juni 2014

Emaille-Sieb-Obst-Schale

Hallo ihr Lieben!

Wir stecken leider noch immer mitten im Umzug. Zwar sind die Möbel alle von A nach B gekommen, aber man muss eben immernoch irgendwelche Lampen aufhängen, Kisten auspacken und Sachen von der einen in die andere Ecke tragen.
Zudem ist unsere Internetverbindung etwas fragil. So einen Internetanschluss zu bekommen ist leider gar nicht so leicht, auch wenn man sich rechtzeitig gekümmert hat und einen garantierten Schaltungstermin hatte *aufreg*.

Da ich euch aber auch nicht so lange warten lassen möchte, habe ich heute einen schnellen kleinen Lückenfüller für euch. Bald ist mein Semester zu Ende, was heißt, dass ich wieder etwas mehr Zeit habe. Ab dann kommen auch wieder ein par frischere Ideen.

Vorab schonmal das Ergebnis des heutigen Posts:


Ausgangspunkt war ein altes Emaille-Sieb, welches wir geschenkt bekommen haben. Es war hellblau mit dunkelblauem Rand  und dunkelblauen Griffen. Man sieht solche Teile öfters auf Trödelmärkten und ähnlichem. Sie nehmen ordentlich Platz weg, aber als Nudelsieb wollten wir es ja auch nicht benutzen.
Das hellblau habe ich einfach in weiß umgefärbt mit einem Lack, der nach Trocknung angeblich lebensmittelecht ist. Ich traue solchen Aussagen manchmal nicht so wirklich und lege deshalb und wegen der schöneren Optik gerne noch eine passende Serviette mit rein. Fertig ist eine Obstschale im Shabby-Look. Der Nachteil als Nudelsieb wird hier zum Vorteil, da man wirklich einiges an Obst rein bekommt. Da sie offen steht, nimmt sie auch keinen unnötigen Platz im Schrank weg.
Irgendwann und irgendwo habe ich ein solches Sieb auch mal als Küchenlampe zweckentfremdet gesehen. Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Durch die Löcher gibt es dabei noch eine interessante Lichtverteilung. Bei uns sorgen sie ja jetzt nur dafür, dass das Obst gut belüftet wird. Ob das wirklich nötig ist, weiß ich grad, um ehrlich zu sein gar nicht, aber es fühlt sich doch sehr gut an das zu glauben ;-) .

So, beim nächsten mal gibts dann frischeres Material.

Viele Grüße,
Bommeleis

Donnerstag, 5. Juni 2014

Kerzen gießen

Hey!

Heute mal ein Post, dessen Inhalt ich schon etwas vor mir her schiebe. Kerzen gießen ist eben mit etwas Aufwand verbunden und dauert recht lange. Wenn man nur mal grade für 10 Minuten eine Beschäftigung suchen sollte, ist es eher nicht zu empfehlen. Zudem ist es meist so, dass wenn ich darauf wirklich Lust habe, noch nicht genug Kerzenreste zusammengekommen sind.
Seit ein par Wochen oder Monaten ist aber nun eine beachtliche Menge vorhanden und ich habe es immer etwas vor mir her geschoben. "Mach ich bei schlechtem Wetter", "Mach ich mal Samstags" und so weiter. Nun steht aber in zwei Wochen unser Umzug an und ich kann den Helfern ja schlecht zumuten Kerzenreste und so etwas durch die Gegend zu tragen. Daher habe ich mich entschieden noch möglichst viel vor dem Umzug zu machen, was mit Putzen (bei Wachs kann das schnell mal vorkommen) und Ordnung verbunden ist, herzustellen.

Hier also Kerzen gießen.
Man braucht:
-Kerzenreste
-Pappe
-Docht (gibts im Bastelmarkt oder großen Online-Stores)
-Klebeband
-Töpfe
-ausrangierte Marmeladen- oder besser Gurkengläser (wegen der Größe)
-Alufolie

Hier ist ein Teil meiner Kerzenreste zu sehen.

Zunächst wird aus der Pappe eine Rolle gewickelt. Man kann auch super Toilettenpapierrollen verwenden, wenn einem der Durchmesser gefällt. Man kann die Rollen um bestehende Kerzen herum wickeln oder das Maß einfach frei bestimmen. Mit dem Klebeband wird das Ganze verklebt. Das Ganze muss nicht schön aussehen - sieht ja hinterher niemand :-)
Danach braucht man noch ein Rechteck, womit man die Rolle verbindet. Das ist etwas umständlich, aber einen Boden braucht die Kerze ja. Hier kann man nun auch bestimmen, ob die Kerze ganz rund, Tropfenförmig, oval oder wie auch immer werden soll.
An die Unterseite des Pappecks wird möglichst mittig in der Rolle ein Loch gepiext. Dadurch hängt man den Docht in die Kerze. Ein kleines Stück bleibt übrig und wird mit Klebeband verklebt, sodass hinterher möglichst kein Wachs austreten kann.
Danach wird das Ganze umgedreht und der Docht mit Klebeband an einem Stift fixiert. Dieser sorgt nun dafür, dass der Docht mittig bleibt und möglichst gerade nach oben kommt. Wenn die Papprolle zu lang ist für den Docht muss sich auf die entsprechende Länge gekürzt werden.
Danach bekommt jede Rolle noch so ein "Alu-Nest", von dem alle Ränder nach oben geknickt werden. Es kann immer mal passieren, dass Wachs raus läuft. Das Klebeband klebt an der einen Stelle nicht oder man hat es eben einfach nicht ordentlich genug verklebt. Das Alu-Nest ist die Versicherung, dass die Küche hinterher nicht aussieht wie ein Saustall. ;-)
Danach wird Wachs im Wasserbad geschmolzen. Hier habe ich noch eine Tasse benutzt, da die Kerze direkt dort drin war. Ansonsten kommen hier die Gurkengläser zum Einsatz. Dann wird das Wachs in die Rollengefüllt. Am Anfang nur wenig, damit die Löcher gestopft werden aber nicht zu viel Wachs nebenher läuft. Man kann Die Farben separat oder alle zusammen schmelzen. Danach auskühlen lassen.
Nach dem Auspacken sieht das Ganze dann so aus. Gut, der Doch wird noch auf die entsprechende Länge gekürzt. Man kann sich bis dahin noch überlegen, wie rum die Kerze gehört. Reizvoll können auch Wölbungen, wie hier bei den äußeren Kerzen sein. Sie entstehen, wenn man die Kerzen noch heiß aus ihren Papprollen entfernt. Meine Kerzen sind etwas krum und schief und nicht wirklich rund. Aber ich finde, das macht sie etwas individueller und verleiht ihnen Charme :-)

Ich hoffe, die Idee gefällt euch. Es macht wirklich Spaß, nur braucht man, je nach dem welches Format die Kerzen haben sollen, einiges an Kerzenresten. Man kann natürlich auch Wachsgranulat kaufen und entsprechend einfärben. Nimmt man Reste hat man immer ein wenig Überraschung dabei, welche Farben entstehen und wie die Kerzen hinterher aussehen. Bei gefärbtem Granulat könnte man sich aber auch vorher ein Farbkonzept erstellen. - Mache ich vielleicht mal zu Weihnachten.
Bei den Resten gibts noch einen Vorteil: Man hat sich die ursprünglichen Kerzen irgendwann einmal gekauft und mochte daher auch die Farbe. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man die gestreiften Schichtkerzen auch gern hat.

Ich wünsche euch ein schönes langes Wochenende.

Viele Grüße,
Bommeleis