Donnerstag, 11. Dezember 2014

Winterliches Duftlicht

Hey!

Hier mal wieder ein Resteprodukt.
Ich hatte noch einen Klumpen lufttrocknende Modelliermasse übrig. Nach einigen Überlegungen wurde daraus dieses Duftwindlicht. Das gute Stück ist aber schon über 1 Jahr alt, weshalb ich keine Fotoanleitung habe. Aber eigentlich braucht man die auch nicht.

Die Tonmasse wird einfach in der beliebigen Form um ein Teelicht drumrum gedrückt. Dabei darauf achten, dass zwischen Masse und Teelicht etwas Spielraum ist, damit man das Teelicht hinterher auch austauschen kann.
Anschließend einfach mit Gewürzen (hier Nelken und Sternanis) spicken und aushärten lassen. Teelicht rein, anzünden und fertig.

Viel Spaß beim Nachmachen und schnuppern!

Viele Grüße,
Bommeleis

Baumscheiben-Schneemann

Hey!

Der Baumscheibenschneemann ist im Grunde eine Abwandlung von den Kastanien-Baumscheiben-Männchen. Hier habe ich aber etwas mehr Material benutzt. Auch wenn ich die natürliche Holzmaserung eigentlich am schönsten finde, ist dieser Schneemann weiß geworden. Gelber Filz und schwarze Pappe sorgen für den winterlichen Look. Ei  bisschen weiße Farbe habe ich auch auf den Hut gestrichen, damit es aussieht, als wäre er eingeschneit.


Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Adventskranz selber machen

Hallo!

Ja, das heutige Thema steht ja schon oben :-)

Auch letztes Jahr habe ich schon einen Adventskranz selbst hergestellt. Ich weiß gar nicht ob das so richtig ist oder auf irgendeine andere Art und Weise schneller oder einfacher geht.

Naja, wie dem auch sei, hier meine Herstellungsweise:
Zunächst stelle ich das Skelett aus einem Draht her. Gerne zwei oder auch dreimal einen Kreis in der Größe des späteren Kranzes biegen. Die Enden schön umbiegen, damit es hinterher nicht sticht.

Der Zwischenschritt ließ sich leider nicht fotografisch festhalten. Aber man nimmt einfach ein par kleine Zweige und umwickelt damit das Skelett. Fixiert wird das ganze dann wieder mit Draht. Das macht man so lange, bis der Kranz die gewünschte Stärke hat. Dabei darauf achten, dass die neuen Zweigenden unter das vorher gebundene gesteckt werden. Sonst sieht man hinterher einen Anfang.

Der fertige Kranz kann dann nach belieben dekoriert werden.

Hier ist eine klassische Variante. Man kann die Kerzen auch alle direkt nebeneinander anbringen und hat dann mehr Freiheit beim dekorieren, da die Fläche nicht durch die Kerzen unterbrochen ist. Ich habe Kerzen, ein Band mit Geschenken, Tannenbaumkugeln und Zimt verwendet (übrigens auch in der Reihenfolge). Alles habe ich mit der Heißklebepistole festgeklebt.

Hier nocheinmal eine Detailaufnahme

Für euch kommt das jetzt wahrscheinlich schon etwas spät, aber wenn ihr mal selbst einen Kranz bindet (anders dekoriert auch toll als Türschmuck!) - viel Spaß dabei.

Viele Grüße,
Bommeleis

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kastanien-Baumscheiben-Männchen

Hey!

Hier noch eine herbstliche Idee aus dem Vorgarten. Habe solche Männchen schon mehrfach mit Anleitungen gesehen. Oft werden sie noch mit Blättern oder ähnlichem verziert. Aber mir gefällt die "pure" Variante am besten.
Sie sind schon vier Jahre alt, aber im Grunde bedarf es auch keiner Fotoanleitung: 2 Baumscheiben aufeinander kleben, Kastanien als Hände und Füße dran machen, Eichenhütchen als Nase ankleben und mit Stiften das Gesicht erstellen - Fertig!


Ach und hier habe ich noch eine näckische Last-Minute-Verpackung für ein E-Book :-)


So, für heute reicht das wohl. Will euch ja auch nicht überfluten.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,
Bommeleis

Eierpflaumen-Gelee

Hey!

Als noch Pflaumen-Einhol-Zeit war, konnten auch meine Eltern ihren Baum abernten. Irgendwie komische Früchtchen: hält man sie neben Zwetschen, meint man es sind Pflaumen und hält man sie neben Pflaumen meint man, es sind Zwetschen. Schauen dazu noch etwas eirig aus, sodass wir sie Eierpflaumen nennen.
Dieses Jahr durfte ich einen ganzen Teil  mitnehmen. Habe sie dann in meinen Dampf-Entsafter geschmissen. Ich liebe dieses Teil. Finde es klasse, wie einfach das geht und sauber ist es auch noch.

Naja habe den Saft dann mit Gelierzucker 2:1 nach Pakungsanweisung weiter verarbeitet. Lecker!

Als Tüpfelchen auf dem i habe ich dann noch die Etiketten mit Hilfe des PCs erstellt (auch davon bin ich ein Fan - die Bögen kosten kaum was und es sieht viel besser aus, als wenn man es schnell mit einem Kulli beschriftet). Die Häubchen kann man ja auch nähen, aber dazu hatte ich gerade keine Zeit. Ein Küchengummi und eine viertel Serviette haben aber auf dem ersten Blick den gleichen Effekt. Finde es sogar eigentlich praktischer. Wenn es vollschmiert, kann man es sehr leicht ersetzen.



Wer aufgepasst hat: Die Idee mit den Etiketten und den Servietten gab es auch schon bei der selbstgemachten Schokocreme. :-)

Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,
Bommeleis

Babysafe-Decke

Hey!

Den Anfang macht gleich wieder etwas für den Nachwuchs ;-)

Bislang habe ich Anleitungen für diese Babysafe-Decken nur auf englisch oder niederländisch gefunden. Jetzt mache ich mal eine auf deutsch. Vorab sei noch gesagt: Die Decken dürfen die Sicherheit des Kindes natürlich nicht gefährden. Das Anschnallen muss ohne Probleme möglich sein und ebenso auch das Abschnallen. Habe jetzt gesehen, dass solche Decken teils auch zum Kauf angeboten werden, womit ich mal davon ausgehe, dass sie als sicher befunden wurden. Trotzdem muss jede/r selbst wissen, ob er so eine Decke haben möchte. Ich selbst pucke das Kind während der Autofahrten nicht richtig ein, sondern lege die Decke nur locker drum herum, sodass sie nur zurück geschlagen werden muss. So verwendet finde ich sie praktisch, da sie bei milderem Wetter das Hineinprokeln in eine Jacke ersetzt.
Die Fotos sind noch mit Kuscheltier, da ich die Decke vor der Geburt fertig hatte ;-)

Man benötigt zwei Stoffquadrate mit einer Seitenlänge von 1 m. Ich habe zwei dünnere Fleece-Decken genommen, da es ja doch schon sehr kalt draußen sein kann.

Die Stoffquadrate werden zwei mal gefalten und in die Form, wie sie auf dem Foto zu sehen ist gebracht. (Durch das Falten wird es gleichmäßig)
Leider nicht per Foto: Man kann die Decken nach dem Zusammennähen und wenden diagonal falten und dann den oberen Bogen eines "Ohres" abschneiden. Die gerade Naht dann zur Kapuze zusammen nähen? War das verständlich? Ähm, naja, sonst gern bei mir melden.

Dann braucht man Öffnungen für die Gurte vom Babysafe. Die misst man am besten direkt am Objekt aus, damit die Abstände und Größen stimmen. Ich habe meine dann mit der Knopf-Näh-Funktion der Nähmaschine abgenäht.


So sollte das Ganze dann aussehen :-)

Die Decke wird dann einfach ums Kuscheltier ... äh... Kind geschlagen und fertig. (Hier sieht man oben am Kopf auch die angedeutete Kaputze)

Ich hoffe, die Idee gefällt euch!
Viel Spaß beim Nachmachen.

Viele Grüße,

Bommeleis

Freitag, 15. August 2014

Selbstgemachte Schokocreme

Hallo!

Statt mich wieder dafür zu entschuldigen, dass ich so lange gebraucht habe, komme ich heute einfach zum Thema :-)

Also, heute möchte ich euch eine selbstgemachte Schokocreme präsentieren. Wobei der Name eigentlich falsch ist, denn eigentlich müsste sie Kakao-Creme heißen.

Das ursprüngliche Rezept stammt von einer Verbraucherzentrale und wurde von meiner Mutter als Lesertipp in einer Zeitschrift entdeckt. Ich habe das Ganze dann etwas abgewandelt und zeige euch die Anleitung zu "meiner" Schoko-Creme:

Zutaten:
-100 g gemahlene Haselnüsse (oder ganze, wenn ihr sie selbst mahlt)
-1 Vanilleschote
-100 g Butter
-2 EL Kakaopulver
-1 EL Honig
Zunächst male ich 100g Haselnüsse. Ich mache das immer selbst, da man dann die Feinheit bestimmen kann und die restlichen Nüsse als ganze Nüsse ins Müsli wandern können.

Die gemahlenen Nüsse werden dann in einer Pfanne geröstet. Das macht ein tolles Aroma.

Das Mark einer Vanilleschote wird ausgekratzt und erst einmal zurück gehalten.

Denn zunächst müssen 100 g Butter geschmolzen und schaumig geschlagen werden (wobei es auch ohne das Aufschlagen funktioniert, hat dann nur eine andere Konsistenz - also besser aufschlagen).

Sieht komisch aus. Ist aber die Butter mit den Haselnüssen, 2 EL Kakaopulver, 1 EL Honig und das Vanillemark. Das wird jetzt ordentlich verrührt und in ein Glas gefüllt (sind ca. 250 g).

Hier ein Vergleich: im linken Glas war die Butter nicht schaumig im rechten schon. Auf die Etiketten bin ich sehr stolz. :-)  Statt eines Häupchens aus Stoff sind das zurecht geschnittene Servietten, die mit einem Gummiband gehalten werden (sehr praktisch, wenn das Marmeladenglas noch klebt von den ursprünglichen Etiketten, mit dem doofen Kleber, der sich nicht abwaschen lässt)
Das Ganze hat dann übrigens nur den Zucker vom Honig, da wirklich Kakaopulver verwendet wird und kein Schoko-Getränke-Pulver.
Man kann dann natürlich geschmacklich je nach Vorlieben abwandeln und variieren. Zu Weihnachten zum Beispiel eine Zimtnote oder noch zusätzlich (dann wieder mit mehr Zucker) Schokostreusel einrühren.
Die Schoko-Creme hält sich wegen der Butter im Kühlschrank übrigens zwei Wochen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Viele Grüße,
Bommeleis