Freitag, 5. Juni 2015

Wimpelkette ohne Nähen

Hey!
Ich bin immer noch dabei meine Stoffberge abzutragen.
Nach der Baby-Bobbeldecke möchte ich meiner Nähmaschine aber noch etwas Ruhe gönnen. Daher hier mal etwas ohne Nähmaschine.

Man braucht:
Stoffreste
dünnes Seil
Sprühkleber
Schere

Aus dem einem Stoff werden Dreiecke in der gewünschten Größe ausgeschnitten. Bei meinen sind alle Seiten etwa 12 cm lang. Das sollte man aber an den Bestimmungsort anpassen (oder an die Größe des Stoffrests).
Anschließend den Namen oder ein Wort aus Stoff ausschneiden. Mein "J" ist zum Beispiel 5 cm hoch. Jetzt gehts weiter mit Fotos:
Buchstaben und Stoff zuschneiden.
Mit dem Sprühkleber die Buchstaben auf die Dreiecke kleben.
So schaut dann ein Dreieck aus.
Und so ganz viele :-)
Anschließend die Dreiecke mit dem Sprühkleber am Band festkleben und am gewünschten Ort anbringen.
Am Besten man benutzt den Sprühkleber draußen und lässt das fertige Teil auch noch etwas auslüften.

Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Mittwoch, 3. Juni 2015

Bobbel-Babydecke

Hey!
Hier mal was für kleine Leute oder auch große Leute, wenn man sie größer macht: Eine Bobbeldecke.
Bei der Anleitung habe ich versucht mich an dieses Video von Audra Kurtz zu halten.
Leider mit mäßigem Erfolg, da ich in einem Moment der Unachtsamkeit alle Stoffteile falsch zugeschnitten habe. Die großen Quadrate sind hinterher oben und die kleinen unten. Das ist bei mir jetzt anders herum.
Also: Eigentlich muss man nur die Maße umrechnen. Die großen sind 5 inch, also 12,7 cm und die kleinen 4 inch also 4,16 cm. Das sind für cm etwas komische Maße, weshalb ich etwas gerundet habe.
Anschließend kann man seeehr viel Stoff zuschneiden. 64 mal die Rückseite und 64 Vorderseiten. Das sah bei mir dann so aus:

 Nur fürs zuschneiden ist bei mir schon ein Abend drauf gegangen. Anschließend näht man 64 Bobbel. Dazu einfach die Anleitung schauen, die quasi selbst erklärend ist. Selbst wenn jemand dem Englischen nicht mächtig ist, sollte dieser jemand die Bobbel ohne Probleme nach der Anleitung nähen können.

Nach gefühlten Jahrzehnten an der Nähmaschine habe ich nun 64 Bobbel in der Küche liegen. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen und habe in den Stunden des Nähens eine richtige Beziehung zu ihnen aufgebaut. Nein, Scherz. Spätestens nach dem 30. war die Luft raus und das Projekt wurde das ein oder andere mal unterbrochen. 
 Nun alle einmal Probe legen und zusammen nähen. Um ehrlich zu sein: war ein bisschen wie Strafarbeit. Irgendwann hat meine Nähmaschine kapituliert. Daraufhin habe ich die meiner Mutter bemüht. Das gute Stück gab dann aber leider den Geist auf. Meine durfte dann doch den restlichen Käse zusammenketteln. 
 So schaut das gute Stück nun aus. Teil sind sie nur gekettelt, da mit dem Gradstich kein Vorkommen war. Zugegeben: Es sind einige Löcher drin. Wenn man sucht, wird man garantiert fündig. Aber zum Schluss war mir das egal. Das gute Stück soll als Decke auf dem Boden legen und wer die Langeweile aufbringt die Nähte zu kontrollieren, dem sei es auch gegönnt Löcher zu finden. 
 Man sieht hier wie unterschiedlich dick die Stoffe sind. Vermutlich liegt genau hier das Problem. Wenn man am Ende vier Stofflagen nähen will, bekommt man sie so kaum noch unter die Nähmaschine geschoben.
 So schaut das Ganze von der eigentlichen Voder- und bei mir nun Rückseite aus.
 Hier nochmal am Bestimmungsort zum Spielen.
Abschließend würde ich die Decke bedingt weiterempfehlen. Sie ist recht eintönig in der Herstellung, aber ich finde das Ergebnis doch sehr schön, auch wenn man nicht so ordentlich gearbeitet hat. Allerdings sollte man unbedingt dünne und gleichartige Stoffe nehmen, damit das Ergebnis auch sauberer wird (und die Vorder- und Rückseite sollte man nach Möglichkeit auch nicht vertauschen :-) )

Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Montag, 1. Juni 2015

Amerikaner

Hey!
Endlich sind mir Amerikaner geglückt!!
Nach mehreren Fehlversuchen hats endlich mit dem alten Schulrezept einer Tante hingehauen. Sind echt lecker geworden und haben allen gemundet.
Hier das Rezept:
100 g Butter
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker (oder selbst gemachter Vanillezucker)
2 Eier
1 Pck Puddingpulver (Vanille)
3 EL Milch
250 g Mehl
1 Pck Backpulver
Milch zum Bestreichen

Anleitung:
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die Eier einzeln unterrühren und lange schlagen (desto fluffiger werden die Amerikaner). Puddingpulver mit der Milch verrühren und ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und nur kurz unterschlagen. Mit einem Esslöffel Teighäufchen auf ein Blech (mit Backpapier) setzen und mit Milch bestreichen. Bei 200°C etwa 15 bis 20 Minuten backen. Nach etwa 10 Minuten Backzeit nochmals mit Milch bestreichen und fertig backen.
Anschließend abkühlen lassen und mit einem Guss der Wahl bestreichen. Ich hatte einen Zitronenguss (Zitronensaft von 1 Bio-Zitrone mit Puderzucker) und einen Milchguss (Puderzucker mit Milch gemischt) angerührt. In den Milchguss streuselte ich hinterher noch Gebäckschmuck und Schokostreusel.
Waren sehr lecker.
Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Freitag, 29. Mai 2015

Scrabble-Bild

Hey!
Hier eine Idee, die mir mal im Internet über den Weg gelaufen ist. Ich finde sie toll!
Wäre bestimmt ein super Geschenk für eine Hochzeit oder so.
Alles was man braucht sind die beliebten Spielsteine und einen Bilderrahmen mit so viel Platz, dass die Steine hinter die Scheibe passen. Da ich so einen noch nicht habe, zeige ich euch die Idee auf unserem Tisch und ohne Rahmen:
Das wäre das Hochzeitsgeschenk, wenn es bislang nur ein Paar war.
Und so schaut es aus mit Kindern.
Toll ist, dass man ja immer weiter anlegen kann. Man könnte auch noch Haustiere oder enge Freunde oder so mit einbeziehen. So kann das "Spiel" immer weiter wachsen.
Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Mittwoch, 27. Mai 2015

Stoffe aufgreifen

Hey!
Ich mag es ja, wenn aus Stoffen, die eigentlich übrig sind noch was wird.
In unserem Schlafzimmer wird aus diesen Resten, wie ich finde, ein richtiger Hingucker.
Die Gardine musste ich abschneiden und umnähen, damit sie nicht auf dem Boden herum hängt. Die Reste habe ich für Kissen verwendet, die nun auf dem Bett liegen.
Ich mag es sehr wenn Stoffe sich im Raum mehrfach wieder finden. Einen Rest habe ich immernoch und überlege, wie ich den noch unterbekomme.
Als Innenleben dienen in diesem Fall gekaufte Kissen in den Maßen 20 x 40 cm.

Übers Bett soll noch ein Bild, was aber noch nicht fertig ist :-)
Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Montag, 25. Mai 2015

Jeans-Fische

Hey!
Hier mal eine Jeans-Recycling-Idee, die vielleicht nicht überall hinpasst, aber meiner Ansicht nach viel Charme hat.
Das Zimmer vom Kleinem ist ja maritim gestaltet. Später wird er ja selbst entscheiden, wie sein Zimmer so aussehen soll, aber bis dahin werde ich noch schauen was so passt und mit einem Thema finde ich es zum einen, einfacher zu gestalten und zum anderen hübscher für das Auge.
Ich malte mir eine Fisch-Schablone (eine Vorlage gibt es hier nicht: ich glaube, die meisten können das besser als ich) und nähte verschiedene Fische.
Das Fischernetz hatten wir im letzten Jahr als Deko zur Verlobung geschenkt bekommen. Dies hing ich auf und fedelte die Fische hinein: Fertig!
Wie man sieht findet sich hier der Stoff der Wimpel in der Gardine wieder (wie schon erwähnt: ich mag es, wenn Stoff immer wieder aufgegriffen werden).
Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis

Freitag, 22. Mai 2015

Wimpelkette

Hey!
Heute eine Idee aus dem Kinderzimmer: Eine Wimpelkette.
Am Wickeltisch verbringt man, wie immer so gemunkelt wird, ja sehr viel Zeit und dementsprechend sollte man sich und seinem Kind diesen Bereich möglichst schön machen.
Ich habe zu diesem Zweck eine Wimpelkette genäht. Die kurze Seite der Dreiecke ist 14 cm lang und die lange Seite misst 21 cm. Wie man aus diesen Maßen das Dreieck bekommt sollte nun logisch sein ;-).
Ich habe die Dreiecke einfach gelassen, also nicht zwei zusammen genäht, weil mir die leichte Optik sehr gut gefällt. Man kann aber auch zur Verstärkung zwei zusammen nähen, wobei ich dazu raten würde, sie nicht anschließend, wie sonst üblich zu krempeln, weil es sonst irgendwie aussieht wie kleine Schultüten (finde ich). Bei der einfachen Variante, die ich gewählt habe werden die Dreiecke einfach an der kurzen Seite mit einem Schrägband eingefasst. Mein Schrägband ist nicht schräg und besteht aus einem abgelegten Hemd.
Man braucht ein Schrägband, welches so lang ist, wie die Wimpelkette werden soll und steckt die Dreiecke hinein. Man kann sich das exakt ausmessen nach wievielen Centimetern wieder eins kommen muss, aber ich habe es einfach nach Augenmaß gemacht. Ein bisschen schief hat Charme und ganz perfekt mag ich es nicht so gern leiden.
Nach dem Stecken näht man das komplette Schrägband zu und fertig ist die Wimpelkette.
So ganz zufrieden bin ich noch immer nicht... Wenn ich mal zufrieden bin, werde ich es euch wissen lassen.
Wie man hier sieht habe ich mehrere kurze Schrägbänder des gleichen Stoffs aneinander genäht.
Hier ein Dreieck mit Möwen.
 Auch gut hierfür zu wissen: Wie stelle ich ein Schrägband her? Dazu gibt es zahlreiche Anleitungen und Videos im Netz. Daher kommt hier nur die Kurzfassung für ein grades Band:
Man nimmt einen Stoff von 5 cm Breite. Die Länge ist variabel: Je nach dem, wie lang das Schrägband oder im Beispiel oben die Wimpelkette sein soll.
Hat man den Stoff zugeschnitten kommt das Bügeleisen zum Einsatz:
Zunächst maltretiert man den Bezug mit einer langen Nadel. Ziel ist es, dass 2,5 cm der Nadel aus dem Stoff schauen.
Unter diesem Stück zwängt man den Stoff hindurch - möglichst grade.
Anschließend die Seite Bügeln. So erhält man einen Stoff von genau 2,5 cm.
Dieser Stoff wird dann in der Mitte nochmal gefaltet und der Länge nach gebügelt- fertig!
Viel Spaß beim Nachmachen.
Viele Grüße,
Bommeleis